social_facebooksocial_twitterVideos on Youtube Google PlusGeführte Mountainbiketouren Allgäu MTB Technikkurse
Allgäu Bikers Hotline: 0 8323 - 968 0 13
MTB Fellhorn
Technikkurs mit dem Bike - holen Sie sich mehr Informationen

Touren Infos

Mehr Bike Infos unter 08323-968013
Online AnfrageGutscheinStartseite
Von Immenstadt nach Oberstdorf auf das Fellhorn

Allgemeine Informationen:
Vermutlich im 7.Jh. ist am Zusammenfluß von Trettach, Stillach und Breitach eine Siedlung entstanden, die man das "oberste Dorf" nannte. Erstmals schriftlich dokumentiert eine Steintafel aus dem Jahre 1141 den Namen Oberstdorf. Das genaue Gründungsjahr des Ortes weiß niemand so genau. Anläßlich des 500 jährigen Jubiläums der Marktrechtverleihung schrieb der bayerische Ministerpräsident 1995 im Grußwort: "Oberstdorf war jedenfalls schon ein blühender Ort voll Handel und Wandel, als die Insel Manhatten noch für drei Glasperlen zu haben gewesen wäre, mitsamt ihrer Bevölkerung von Bären, Füchsen und Bisamratten."Den Tänzen der alten Manhatten-Indianer ähnelt auch der letztmals beim Jubiläum aufgeführte, berühmte Oberstdorfer "Wilde Männle Tanz". Der Tanz findet alle fünf Jahre in der Oybele Festhalle statt und geht auf heidnische Ursprünge der Kelten vor über 2000 Jahren zurück. Die "Wilden Männle" waren früher im Alpenraum weitverbreitete Sagengestalten, die mal in böser, mal in hilfreicher Absicht unter die Menschen traten. Die dreizehn Tänzer sind, bis auf die Augen, über und über mit Moosflechten vermummt, die in Höhen von über 1500 Meter im Bergwald gesammelt werden. Um die Hüfte ist ein Gürtel aus frischem Tannenreisig gebunden, auf dem Kopf ruht ein Kranz aus Blättern des Stechholders. Die Tänzer stampfen in kraftvollen, ryhthmischen Sprüngen über die Bühne und zeigen in 17 Szenen einen Huldigungs- und Fruchtbarkeitstanz. Das Leben in Oberstdorf war, wie fast überall im Allgäu, über die Jahrhunderte von Kargheit geprägt, nicht selten stand die Todesursache "Verhungern" auf den Sterbeschein. Erst ab dem 19.Jh., vor allem mit Beginn der systematischen Milchwirtschaft und Käseherstellung, ging es aufwärts. Nach dem schweren Rückschlag von 1865, als der Ortskern und die Hälfte aller Häuser abbrannten, begann mit dem Anschluß an das bayerische Eisenbahnnetz im Jahre 1888 für Oberstdorf endgültig die Blütezeit. Der aufkommende Tourismus machte es mit heute fast drei Millionen Übernachtungen zu dem touristischen Zentrum des Allgäus. Darin hat Oberstdorf unstreitbar einen großen Vorzug vor anderen Gebirgsarten, daß es so nahe am Fuße der Hochgebirge, in offener, freundlicher Ebene liegt, überall weit genug um die ganze Höhe der Gebirgszüge hervortreten zu lassen. Ferner bietet die große Zahl der ins Haupttal mündenden Nebentäler einen Wechsel ernster und heiterer Partien, wie sich das in solch bequemer Nähe nicht oft im Gebirge wieder findet. Weil das alleine heutzutage nicht mehr reicht, und ohne Superlative schon überhaupt nichts geht, wirbt Oberstdorf mit dem griffigen Slogan "Das Höchste im Allgäu" für seine beiden Bergbahnen auf Nebelhorn und Fellhorn. Und weil nur eine von beiden, in diesem Fall die Nebelhornbahn, tatsächlich die höchste sein kann, wird die Fellhornbahn von den Werbern auch unter dem Motto "größte Seilbahn Deutschlands" geführt, was sich aber nur auf die Größe ihrer 110 Personen fassenden Kabinen bezieht. Die Bahn ging erst 1972 in Betrieb und führt über die Mittelstation auf 1780 Meter, Scheitelpunkt dieser Tour, bis zur 2037 Meter hohen Gipfelstation am Fellhorn.

Die Fellhornbahn erschließt einen der schönsten Blumenberge des Allgäus und mußte lange Jahre herbe Kritik von Naturschützern einstecken. Inzwischen haben die Bahnbetreiber in groß angelegten Programmen die vielen durch Abschneider und Querfeldeinwanderer entstandenen Trampelpfade beseitigt, wieder begrünt und den Tourismus auf gut ausgebauten Wanderwege kanalisiert. Auch das über Jahre wohl umstrittenste Liftprojekt der Alpen, der Scheidtobellift, überzeugt heute anscheinend auch die zuvor heftigsten Kritiker. Wegen des Einsatzes von Schneekanonen und des geplanten Liftneubaus hatte einst sogar der Bund Naturschutz zu einem Fellhorn Boykott aufgerufen. Der 1995 fertiggestellte Lift verhindert offenbar tatsächlich die bislang für die Tiere störende Querung der Skifahrer durch den Scheidtobel, der als eines der letzten Rückzugsgebiete der Rauhfußhühner in den deutschen Alpen gilt.

Tourbeschreibung:

Die Bike Tour auf das Fellhorn beginnt an der Talstation. Bis in Ringang die eigentliche Auffahrt abzweigt, kann man sich gemächlich einfahren. Erst nach dem Gasthof Leitner beginnt dann der Kampf mit der meist schmerzhaft steilen Asphaltpiste, die übers Schlappolt- höfle hinauf zur bewirtschafteten Schlappoltalpe zieht. Die schon während der Auffahrt stets schöner werdenden Ausblicke sind von hier wunderschön. Für viele ist die Alpe der eigentliche Zielpunkt der Tour, anschließend fahren sie auf gleichen Weg wieder ab. Höchstens am sehr späten Nachmittag, wenn es auf dem Fellhorn wieder einsam wird, sollte man die beschriebene Route zur Mittelstation mit Abfahrt übers Kanzelwandhaus wagen. Die Querung von der Station zur Bierenwangalpe verläuft nämlich auf dem tagsüber frequentierten Blumen- und Wanderlehrpfad. Ein Schild weist zudem darauf hin, das Mountainbiken auf diesem Weg verboten ist. Es sollte daher dasBike geschoben werden, was auch zum geniesen der Schönheit von Blumen und Tieren vorteilhafter ist.

 
Schimpel Tourismus - Ihr Partner rund um Internet und Marketing