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Mountainbike-Tour ins Hintersteiner Tal
Allgemeine Informationen:
Im Buch „Die Toten der Iller“ soll sich ein Mitglied des „Todeszugs der Balinger Lemminge“ beim Illeraufwärtsschwimmen in die Ostrach verirrt haben und später bei Hinterstein als Wasserleiche aus einer Gumpe gefischt worden sein. Vielleicht wurde der Arme bei der dortigen Eisenbreche ein Opfer der sagenhaften Kröten, die „zu scheußlichen Klumpen geballt in dunklen Höhlen unter den 85 Meter tiefen Aueleswänden dieser Ostrachschlucht hausen.“ Eine dem reichlich schrägen Satirebüchlein durchaus vergleichbare Kuriosität gibt es im Hintersteiner Tal. Das von Martin Weber geschaffene Kutschen-“Museum“, eigentlich nur eine kleine unscheinbare Alphütte, steht jenseits der Ostrach bei Hinterstein. Beim unbedarften Museumsbesucher entstehen erste Irritationen schon am Eingang: Ein Schild gebietet „Bitte im Museum nicht sprechen“, nach Drehung des außensteckenden Türschlüssels schlüpft man durch eine knallrote, verspiegelte Separee-Schleuse ins dunkle Innere und findet sich staunend in einer anderen Welt. Nur ein Hauch trennt Zeit und Ewigkeit verrät jetzt ein weiteres Schild an einer pechschwarzen Grabkutsche. Dreizehn antike Schlitten und Kutschen nebst einem Rollstuhl sind auf engstem Raum unter einen Himmel aus Spiegelmosaik und in Kulissen aus lebensgroßen Puppen, naturgetreuen Waldtieren sowie Felsen, Steinen, Zwiegen und bäuerlichen Gerätschaften so kunstvoll arrangiert, daß sie im diffussen Licht und unter den sphärischen Klängen schwermütiger Musik eine wahre Grabesstimmung erzeugen. Im Halbdunkel kann man Besucher und Puppen kaum unterscheiden und erschrickt sich fast zu Tode, wenn eine der vermeintlichen Figuren plötzlich in Bewegung gerät. Grufties fühlen sich hier wie zuhause. Bevor man in seltsamer Stimmung zögerlich wieder hinaus ins gleißende Sonnenlicht einer heiteren und wundervollen Bergwelt tritt, schießt unvermittelt ein schier alptraumhafter Gedanke durch den Kopf: Hoffentlich hat niemand von außen die Tür verschlossen !!! -------- Guten Appetit!

Tourbeschreibung:

Die Bike-Tour führ uns von Immenstadt über Burgberg und Sonthofen nach Hindelang. Von Hindelang aus geht es zuerst hinauf ins Retterschwanger Tal um von dort aus über den Jägersteig nach Hinterstein zu gelangen.
Der Jägersteig ist ein schmaler Trial der sehr viel Spass aber auch einigen Nervenkitzel bereitet. Unten angekommen leitet ein idyllisches Weglein weiter zum Kutschenmuseum das wir uns natürlich ansehen. Nach kleinem Trial fährt man am Ende auf dem bequemen Asphaltsträßchen bis zum Giebelhaus wo wir einkehren. Dort gibt es noch die schöne Option der drei weiterführenden, landschaftlich beeindruckenden Stichtouren.
 
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