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Allgäu Bikers Fazit

Coole Aussicht und super Abfahrten. Erwähnenswert auf jeden Fall der Hindelanger Bike Park, für diejenigen die es krachen lassen wollen. Für die anderen gibts einige ganz besondere Abfahrten. Bei uns könnt Ihr auch einen Fahrtechnikkurs buchen, dann geht nichts schief im Bike Park...
Mountainbiketour nach Hindelang über das Zwölferköpfle

Allgemeine Informationen:
Hier in den ebenen Gründen findet alljährlich im September die Viehscheide statt. Da sind die Wiesgründe heiter belebt, Jung und Alt ist versammelt, um zu sehen, wie sich das Vieh „geälpt“, welche Alpe die stattlichsten Rinder hat. Sind die Herden geschieden, d.h. die einzelnen Stücke dem Eigentümern übergeben, dann schließen die Alpmeister ihre Rechnungen. Die Sennen und Hüter aber, die den ganzen Sommer in den einsamen Bergen zugebracht haben, freuen sich, wieder bei den Ihrigen im Tale zu sein und es herrscht, angeregt von schäumenden Gerstensaft, allenthalben fröhliches Leben.

Wie schon in einem Reisehandbuch aus dem 19. Jahrhundert beschrieben, ist die Hindelanger Viehscheid immer noch das größte weltliche Fest des Tales. Wenn es während des Almsommers keinen Unglücksfall unterm Vieh gab, wird die schönste Kuh „gekränzt“, alle Tiere erhalten statt der kleinen Weidschellen die riesigen Scheid- oder Zugglocken und die Herden ziehen – geführt von den stolz mit blütenweißen Hemden und ihrer schicksten Lederhose gewandeten Hirten – unter den ohrenbetäubenden Lärmpegel der Glocken aus Hintersteiner und Retterschwanger Tal hinaus zum Scheidplatz bei Hindelang. Die Viehscheide sind heute zu einem Touristenspektakel ausgeufert, vielerorts die Bierzelte bereits größer als der Scheidplatz. Und böse Zungen lästern, dass die Tiere nur deshalb mit so großen, staunenden Augen glotzen, weil so viele Rindviecher den eigentlich stinknormalen Alpabtrieb beäugen...

Tourbeschreibung:
Die Route führt vom Scheidplatz ein Stück an der Ostrach entlang, dann auf dem Wirtschaftsweg Hornalpe in einer ausgedehnten Auffahrt zur Sesselbahn-Bergstation ( Alternativ möglich ist die Auffahrt mit der Bahn). Nach der Station zweigt man auf einen unscheinbaren Waldpfad ab, der in schönem Trial übers Zwölferköpfle in Richtung Strausberghütte leitet, wo ein langer Downhill auf asphaltierten Mautsträßchen nach Imberg folgt. Ebensogut kann man auf Wunsch, mit kurzer Schiebepassage, über die Strausbergalpe fahren. Weitere Alternativ-Routen führen in längeren Schleifen über das Naturfreundehaus, den Sonthofer Hof und Margarethen nach Imberg, bieten aber kaum zusätzliche Erlebnisse. Am Ende empfiehlt es sich – zur Vermeidung des ziemlich üblen Gegurkes mit Schiebeeinlagen zum Schliermoos – von Liebenstein zur B 308 und auf dem Radweg bis Vorderhindelang zu rollen.

Tourdauer: ca. 2-6 Stunden | Höhenmeter: 400 - 1000 | Technikanspruch: gut - sehr gut | Tourvarianten: bis zu 12

 
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